eMail der Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.

21. Mai 2012

Liebe Mitstreiter von Büchereien-Bleiben, aufgrund der aktuellen Haushaltsdebatte möchten wir auf die Anfrage des Vereins “Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.” hinweisen:

Sehr geehrter Herr Reißer,

(…) ich bin aktuell die 1. Vorsitzende des Vereins “Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.”

Aus der Tagespresse habe ich erfahren, dass im Zuge der notwendigen Sparmassnahmen eine Umstrukturierung der Stadtbibliothek angedacht bzw. geplant ist. In den letzten Jahren gab es ja erfolgreiche Proteste gegen geplante Schliessungsvorhaben von Stadtteilbibliotheken, initiiert von eine Bürgerinitiative und unterstützt durch den Verein, der sich auch als Lobby für die Stadtbibliothek und ihre Zweigstellen versteht.

Daher möchte ich Sie bitten, uns (den Verein, die Initiative) frühzeitig bei der geplanten Umstrukturierung einzubeziehen. So kann bei einem “Runden Tisch” vielleicht eine für alle Seiten verträgliche Lösung gefunden werden.

Der letzte “Runde Tisch” wegen den verkürzten Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken ist durch die dann stattgefundene Kommunalwahl leider in Vergessenheit geraten.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
(…)

Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.
c/o Justus-Liebig-Haus, Stadtbibliothek
Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt

Aktuelles Treffen der Bürgerinitiative Büchereien-bleiben

3. März 2011

Die Bürgerinitiative “Büchereien bleiben” trifft sich am

Montag, den 07.03.2011, um 20:15 Uhr im Cubana (Donnersbergring 20, Darmstadt, Stadtkarte hier).

Wir heißen alle Interessierten herzlich Willkommen.

Reduzierung der Öffnungszeiten zurückgenommen – Beschluss des CDU Antrags durch die 44. Stadtverordnetensitzung

1. März 2011

Liebe Leserinnen und Leser von Büchereien-bleiben,

Herr Ludwig Achenbach von der CDU Eberstadt hat uns über den Ausgang der Stadtverordnetensitzung vom 28. Februar 2011 informiert, eine Nachricht die wir sehr gerne mitteilen möchten, da

… die Reduzierung der Öffnungszeiten durch den Beschluss des CDU Antrags durch die 44. Stadtverordnetensitzung zurückgenommen…

worden ist.

“In der gestrigen Stadtverordnetensitzung (vom 28.02.2011), der letzten der Legislaturperiode, wurde unser CDU-Antrag beschlossen, der die Reduzierung der Öffnungszeiten zurücknimmt.
(Es stimmten) Dafür: CDU, Uffbasse, Alternative Darmstadt, FDP, Die Linke, Uwiga, Herr Ludwig.
(Es stimmten) Dagegen: SPD und Grüne
Enthaltung: Herr Oßmann. (…)

[Quelle: email von Herrn Achenbusch an das Büchereien-Bleiben Online Team sowie dem bereits verlinktem Dringlichkeitsantrag der CDU zur Rücknahme der Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken]

Wie uns Herr Achenbusch mitteilte, wurde der Antrag am 28. Februar von Herrn Dächert sachkundig aus Sicht der Familien für die CDU vertreten. Die CDU wollte mit einer Entscheidung nicht auf den Runden Tisch am 10. März 2011 warten und hat auf eine Abstimmung hingewirkt, damit “…die Stadtverordneten sollen vorher ihren Willen dokumentieren, den Magistrat beauftragen und Tatsachen schaffen (sollen). (…) SPD und Grüne (…) haben so eigentlich gegen das Lesen und die Bibliotheken gestimmt.”

Bessungen – Bestandsgarantie zur 50 Jahr Feier

25. Februar 2011

Das Büchereien-bleiben Team gratuliert zum 50-jährigen Bestehen der Bessunger Stadtteilbibliothek.
Gestern, am 24.02.2011 fand in der Bessunger Stadtteilbibliothek die 50 Jahr Feier statt. Zu diesem Jubiläeum sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Herr Hoffmann, sowie die Leiterin der Stadtbibliothek Frau Johne und der Leiter der Bessunger Bibliothek Herr Metzger.
Die Feier wurde umrahmt von einer ansprechenden Ausstellung, für jedes Jahr seit der Gründung der Stadtteilbibliothek im jahr 1961, wird in Aufstellern ein Ereigniss aus diesem Jahr dargestellt Zur Jubiläeumsfeier konnten die Bibliotheksbesucher an einer spannenden Schnitzeljagd rund um historische 50 Jahre teilnehmen.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel des Darmstädter Echos Online

(…) Es sei ihm eine Herzensangelegenheit, dass Kinder spielerisch lesen lernen könnten. Die Stadtteilbibliotheken hätten zudem eine wichtige soziale Funktion, die auch in schwierigen Zeiten gewährleistet bleiben müssten.
Die Gäste der Jubiläumsfeier, darunter viele Stammkunden der Bibliothek, hörten es gern und so blieben Proteste aus. Unter den Gästen waren auch gleich vier ehemalige Leiterinnen der Stadtteilbibliothek, die am 26. Januar 1961 in dem Eckhaus Bessunger Straße 48 an der Orangerie eröffnet wurde. (…)

[Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Hoffmann-gibt-eine-Bestandsgarantie;art1231,1634114]

Ein weiterer Artikel ist im Presseservice der Stadt Darmstadt zu lesen

Im Januar 2011 wurde die Stadtteilbibliothek Bessungen fünfzig Jahre alt. Oberbürgermeister Walter Hoffmann nutzte dieses Jubiläum am heutigen Donnerstag (24.), um den Geburtstag mit Kaffee und Kuchen mit Lesern und Bürgern aus dem Stadtteil in der Bibliothek gebührend und gemütlich zu feiern. „Die Geschichte der Bessunger Stadtteilbibliothek ist eine Erfolgsgeschichte. Aus der Bessunger Bevölkerung kam die Idee, auch in dem südlichen Stadtteil eine eigene Bibliothek zu errichten. Das Ziel war, die Bücher dorthin zu bringen, wo die Menschen wohnen und leben und keine weiten Wege zur Bildung haben. Denn Lesen ist Familiensache. Die stetig gestiegenen Ausleihzahlen zeigen, wie wichtig solch ein Ort in diesem Stadtteil ist und welche soziale Funktion er erfüllt. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, alle Stadtteilbibliotheken in Darmstadt mit Hilfe eines neuen Personaleinsatzkonzeptes zu erhalten und regelmäßig zu öffnen. Ganz besonders freut mich, dass der Service jetzt auch für alle Daheimgebliebenen während der Sommerferien die vollen sechs Wochen aufrecht erhalten bleibt“, sagte Oberbürgermeister Walter Hoffmann während der Feierstunde.(…)
(…)Zum Jubiläum stellte das Team der Bessunger Stadtteilbibliothek ein Spendenpuzzle vor. Es gab eine Jubiläumsverlosung und um 16.30 Uhr wie immer das beliebte Vorlesen für Kinder ab vier Jahren.(…)

[Quelle: http://www.darmstadt.de/presseservice/einzelansicht/article/50-jahre-stadtteilbibliothek-bessungen/nocache/index.htm]

 

(Bitte auf eines der Bilder klicken um eine größere Version anzuschauen)
50 Jahr Feier Stadtbibliothek Bessungen am  25.02.2011   Kinder beim Vorlesen in der Stadtteilbibliothek Bessungen bei der 50 Jahr Feier am 25.02.2011
50 Jahr Feier Stadtbibliothek Bessungen am 25.02.2011   Kinder beim Vorlesen in der Stadtteilbibliothek Bessungen bei der 50 Jahr Feier am 25.02.2011.

Dringlichkeitsantrag bzgl. Öffnungszeiten auf 28.02.2011 verschoben

25. Februar 2011

Der von der CDU eingeführte Dringlichkeitsantrag (siehe Artikel weiter unten) bezügl. den Bibliotheks-Öffnungszeiten konnte wg. Zeitmangel nicht bei der 44. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 09.02.11 behandelt werden. Es gibt für diesen Antrag (und viele andere) eine Fortsetzung der Stadtverordnetenversammlung am Montag, den 28.02.11 um 13:00 Uhr im Justus-Liebig-Haus.
Der Dringlichkeitsantrag wird als TOP 2 also zu Beginn der Sitzung behandelt, mehr Informationen dazu erhalten sie im Ratsinfosystem der Stadt Darmstadt zur 44. Fortsetzung der unterbrochenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung

Pressemitteilung der FDP zum Thema “Hilfe für Stadtteilbibliotheken”

9. Februar 2011

Ebenfalls heute erreichte uns die folgende Pressemitteilung der FDP zum Thema “Hilfe für Stadtteilbibliotheken” der FDP Fraktion, die auf einige der von der Bürger Initiative “Büchereien bleiben” in der Kulturausschussitzung vom 04.02.2011 gestellten Fragen eine Antwort geben wollen.

Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat sich in ihrer letzten Sitzung mit der Situationen der gekürzten Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken beschäftigt. Dazu macht die kulturpolitische Sprecherin der FDP und Ausschussvorsitzende des
Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner, folgende Vorschläge an die Bürgerinitiative:
1. Gemäß den Erfahrungen, die von dem stellvertretenden Leiter der Stadtbibliothek gemacht wurden, schlagen wir vor, dass die zwei halbtägigen Öffnungen beide am Nachmittag stattfinden, weil eine Vormittagsöffnung zu gering genutzt wird. Damit wären vor allem für Kinder und Jugendliche die Ausleihmöglichkeiten vergrößert.
2. Nach Informationen von Ruth Wagner, könnte das Ehrenamt für Darmstadt (EAD) kompetente ehemalige Diplombibliothekarinnen zur Verstärkung der Arbeit in den Stadtteilbibliotheken zur Verfügung stellen. Nach Auskunft der Leiterin, Frau Müller-Merbach, gibt es drei ehemalige Diplombibliothekarinnen und mehr als
zehn Wissenschaftlerinnen und Lehrerinnen, die in und mit Bibliotheken gearbeitet haben und für eine Ehrenamtstätigkeit zur Verfügung stehen. Dies könnten sowohl Betreuung wie auch organisatorische Hilfe, Ausleihe und Beratung sein.
3. In einem Brief an den Oberbürgermeister hat die FDP-Fraktion vorgeschlagen, dass er entsprechende Firmen – vor allem in Eberstadt – anspricht, um die Bestände einmalig zu ergänzen oder als Paten zur Verfügung zu stehen.
4. Die Stadtverordneten werden sicher auch in der nächsten Legislaturperiode als Paten bei Vorlesungen und Vorlesetagen zur Verfügung stehen.
5. Die Stadtteilbibliotheken in Arheilgen, Eberstadt und Bessungen sind von den Räumlichkeiten weniger für Aufenthalte, Beratung und längere Leseaktionen vor Ort geeignet wie die zentrale Bibliothek im Liebighaus, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar ist.
6. Die FDP-Stadtverordneten-Fraktion hat mit allen anderen Fraktionen dafür gesorgt, dass wegen der engen Haushaltssituation und anders als von der Kämmerei vorgeschlagen, die Stadtteilbibliotheken nicht geschlossen werden, sondern verringerte Öffnungszeiten haben, dass der Bücherbus, so lange es technisch möglich ist, weiter Stadtteile, Altersheime und Schulen bedient.
Die FDP begrüßt ausdrücklich den Vorschlag, in einem Gespräch zwischen der Leitung der zentralen Bibliothek, dem Kulturamt und der Bürgerinitiative weitere Vorschläge zu diskutieren.

[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/Pressemitteilung der FDP - Hilfe für Stadtteilbibliotheken.pdf]

CDU-Dringlichkeitsantrag: Stadtteilbibliothken Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Kranichstein – Rücknahme der Reduzierung der Öffnungszeiten!

9. Februar 2011

Von der CDU Darmstadt erreichte uns heute diese folgende Pressemitteilung zum Dringlichkeitsantrag der CDU für Wiederherstellung der Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken. Vielen Dank für die Bereitstellung.

(…)„Die Kürzung der Nachmittagsöffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken Eberstadt, Arheil-gen und Bessungen auf einen Nachmittag in der Woche seit dem 01.01.2011 ist eine erheb-liche Einschränkung der Nutzungsmöglichkeit insbesondere für Kinder ab dem Kindergar-tenalter. Die Lesekompetenz ist wesentlicher Bestandteil einer frühkindlichen Bildung. Daher ist es dringend erforderlich, den Zugang zu Büchern allen Menschen so einfach wie möglich zu machen. Büchereien sind die Möglichkeit, auch Kindern aus Haushalten mit niedrigem Einkommen den Zugang zum Lesen zu erleichtern und im wahrsten Sinne Raum dafür zu bieten. Die Öffnung der Stadtteilbibliothek Kranichstein ist an einem Vormittag zu erweitern, um älteren Mitbürgern einen ruhigeren Aufenthalt in der Bibliothek zu ermöglichen.“
[Quelle: http://www.buechereien-bleiben.de/downloads/PM Stadtteilbibliotheken, 08.02.11.pdf]

Radiobeitrag HR-Nachrichten und HR4-Rhein-Main Regionalmagazin vom 03.02.2011

4. Februar 2011

“Un-Wissenschaftsstadt Darmstadt” steht auf dem Plakat das zwei Zwölfjährige Mädchen hochhalten und “Wir wollen lesen” …

Radiomitschnitt der HR-Nachrichten und des HR4-Rhein-Main Regionalmagazins vom 03.02.2011, der über die Protestaktion am Mittwoch den 02.Februar 2011 vor dem Kulturausschuss berichtet und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Radio Mitschnitt HR4 – “Bürgerprotest nach Kürzung der Bibliotheksöffnungszeiten” (HR4r):
Autorin und Sprecherin: Karin Abenhausen
Datum der Aufnahme: 02.02.2010
Beitrag: Radiobeitrag der HR-Nachrichten und des HR4-Rhein-Main Regionalmagazins vom 03.02.2011
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Darmstädter Echo – Für den leichteren Zugang zum Buch

3. Februar 2011

Hier der aktuelle Artikel zur Demonstration am 02.02.2011 aus dem Darmstädter Echo mit dem Titel “Für den leichteren Zugang zum Buch”

Demonstration: Rund vierzig Teilnehmer fordern längere Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien – Gespräch mit Stadt

„Wir lesen gern! Wir lesen gern!“, skandierten die gut 40 Teilnehmer, zumeist Kinder, der Demonstration für die Rücknahme der seit Jahresbeginn eingeschränkten Öffnungszeiten in den Stadtteilbibliotheken Arheilgen, Kranichstein, Bessungen und Eberstadt. Mit gleichlautenden Plakaten und Pinsel an der Spitze (gegen Streichung) und einem Transparent, das die „Unwissenschaftsstadt Darmstadt“ geißelte, zogen sie am Mittwochnachmittag unter lautem Pfeifen einer malträtierten Blockflöte vom Luisenplatz zum Liebighaus, wo der Kulturausschuss tagte.
Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Fuer-den-leichteren-Zugang-zum-Buch;art1231,1568754

Frageliste an die Stadtverordneten des Kulturausschuss

3. Februar 2011

Hier möchten wir Euch unsere Frageliste vorstellen. Wir warten gespannt auf die Antworten, die uns die Kulturausschussvorsitzende Frau Ruth Wagner (FDP) zugesichert hat.

Bürgerinitiative „Büchereien bleiben“

Fragenkatalog an die Stadtverordneten des 42. Ausschusses für Kultur und Wissenschaft am 02.02.2011

1. Welche Empfehlung gibt der Oberbürgermeister für eine 3-köpfige Familie ab, die in einem Stadtteil nur noch an einem Nachmittag die Bibliothek besuchen könnte – dies aber nicht mit anderen Aktivitäten der Kinder und der Familie vereinbar ist? Welche Möglichkeiten hat diese Familie als Alternative zur Verfügung?

2. Wie ist es dazu gekommen, dass die Öffnungszeiten nun reduziert wurden entgegen der Versprechungen aus dem Frühjahr 2010?

3. Welche Summe wird für das Jahr 2011 im Haushalt den Stadtbibliotheken zur Verfügung gestellt und wieviel weniger als im Jahr 2010 und 2009 ist das jeweils?

4. Wurde das Konsolidierungskonzept im Kulturausschuss genehmigt? Wenn Nein, warum nicht?

5. In welcher Form hat die Stadt sich um Sponsoren oder andere Drittmittel für die Bibliothek bemüht?

6. Welche Möglichkeiten gibt es, den Medienbestand durch Spenden oder Sponsoren zu erweitern oder zu erhalten? Sind diese Möglichkeiten geprüft worden?

7. Sind alle Möglichkeiten geprüft worden um die Einnahmen durch zusätzliche Angebote für die Nutzer zu erhöhen? Zum Beispiel Premium-Angebote, Verkauf von Medien, Erhöhung Mahngebühren, etc…?

8. Wird die Reduktion der Öffnungszeiten wieder zurück genommen, wenn die finanzielle Situation der Stadt Darmstadt dies erlaubt?

9. Alle Parteien sind sich einig in Schule und Bildung zu investieren. Wie passt das zu den jetzt beschlossenen Reduktionen der Öffnungszeiten?

10. Wie gewährleistet die Landes- und Hochschulbibliothek Öffnungszeiten von 7:00 Uhr morgens bis 2:00 Uhr nachts an 7 Tagen?

11. Wurde geprüft, ob sich der Personalengpass der Stadtbibliotheken durch Einsatz von Schülern und Studenten als Aushilfskräfte entschärfen lässt, um so die Öffnungszeiten unangetastet lassen können? (In Stadtbibliotheken anderer Städte funktioniert diese Modell sehr gut!)

12. Wie lassen sich die reduzierten Öffnungszeiten mit der anhaltenden Kritik an der Leseschwäche deutscher Kinder in der Pisa-Studie vereinbaren?( Buchhandlungen und andere Institutionen werden gerade für ihre Leseförderung ausgezeichnet).

13. Wurde geprüft, ob Ehrenamtliche das Bibliothekspersonal unterstützen können, um eine Reduzierung der Öffnungszeiten zu vermeiden?

14. Wer von den Mitgliedern dieses Ausschusses erklärt sich bereit, ein Gespräch zwischen den Verantwortlichen für die reduzierten Öffnungszeiten, der Leitung der Stadtbibliothek, der BI ‚Büchereien bleiben’ und den Schulelternbeiräten zu organisieren?

15. Warum wurde der Beschluss, die Öffnungszeiten zu verringern, bereits umgesetzt, obwohl die Zustimmung des Personalrates bisher nicht gegeben wurde?

Demo – 02.Februar 2011 – ab 16:30 – Luisenplatz (vor dem Ticket Center)

29. Januar 2011

Liebe Unterstützer der Aktion “Öffnungszeitenänderung der Stadtteilbibliotheken”,

am 02.Februar 2011 findet auf dem Luisenplatz in der Zeit von 16:30 bis 17:15 eine von uns angemeldete Demonstration statt.
Der Treffpunkt ist auf dem Luisenplatz, vor dem Ticket-Center (dessen Eingang natürlich nicht blockiert werden darf).

Im Anschluss werden einige von uns ab 16.45 Uhr in den Sitzungssaal gehen zum Justus Liebig Haus, damit wir unser Anliegen vortragen und Fragen stellen können, sowie die ersten Unterschriftenlisten übergeben werden können.

Änderung des Tagungsortes des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft:  Foyer des Justus-Liebig-Hauses”

Bitte unterstützt unser Anliegen mit Plakaten, Flugzetteln damit wir auf das Thema der Kürzung der Öffnungszeiten aufmerksam machen können. Gebt die Information zu dem Termin weiter an Freunde und Bekannte, wir freuen uns auf vielzählige und aktive Teilnahme. Wer uns aktiv unterstützen möchte darf sich gerne per email an uns wenden.

Nachtrag (31.01.2011).
Es gibt mittlerweile eine Fragenliste, die von uns den Stadtverordneten zum Termin zur Verfügung gestellt wird.
Weiterhin erreichen uns interessante Kommentare und Links. Hier z.B. ein Wahlplakat der Darmstädter Piraten Partei.

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir auf www.buechereien-bleiben.de keine Partei für eine Partei ergreifen wollen. Die Verlinkung eines Wahlplakates (mit einem für uns interessanten Thema) ist also nicht als Wahlwerbung zu verstehen.

Pressemitteilung vom 10.12.2010 – “Kritik an verkürzten Öffnungszeiten der Stadtteilbibliothek – CDU verurteilt Abstriche des Magistrats in der Bildung”

28. Januar 2011

Uns erreichte eine Pressemitteilung bereits vom 10.12.2010 des Stadtverordneten Ulrich Dächert mit dem Titel “Kritik an verkürzten Öffnungszeiten der Stadtteilbibliothek – CDU verurteilt Abstriche des Magistrats in der Bildung”, die wir hiermit gerne nachreichen wollen. Danke für die Bereitstellung.

10.12.2010 – „Die deutliche Reduzierung der Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken um fast die Hälfte zeigt wieder einmal, wie der Magistrat mit Kindern, Familien und eingeschränkt mobilen Bürgern umgeht“, moniert der CDU-Stadtverordnete Ulrich Dächert. Nach dem Wil-len des Magistrates haben die Stadtteilbibliotheken ab dem 01.01.2011 nur noch einmal vormittags und einmal nachmittags geöffnet. Damit ist es Kindergarten- und Schulkindern
künftig statt dreimal lediglich nur noch einmal die Woche möglich, vor Ort (kurze Beine – kur-ze Wege) nachmittags die Bücherei besuchen. Gerade die kürzlich veröffentlichte PISA-Studie habe gezeigt, dass die hessischen und deutschen Schüler noch großen Nachholbe-darf bei der Lesekompetenz haben, … (hier können Sie die ganze Pressemitteilung lesen)

Spiegel Online Artikel “Deutschlands Schüler immer noch Mittelmaß”

27. Januar 2011

Hier ein Spiegel Online Artikel zum Ergebnis der letzten Pisa-Studie und den immer noch schlechten Ergebnissen der Lesefähigkeiten der 15-Jährigen untersuchten Zielgruppe. Gerade der Zusammenhang zwischen Lesefähigkeiten und sozialem Status wird hier nochmals aufgezeigt, Leseförderung sollte also immer noch auf dem “großen” Entwicklungs- und Förderprogramm stehen, warum nicht in Darmstadt?

Die neue Pisa-Studie liegt vor, Lesen ist der Schwerpunkt – und die Ergebnisse sind für Deutschlands Schüler durchwachsen. Sie haben ihre Position leicht verbessert, sind aber von den Spitzenländern noch weit entfernt. Der Einfluss der sozialen Herkunft auf Leistungen ist weiterhin groß. (…)
Wie gut Schüler lesen und aus welcher gesellschaftlichen Gruppe sie kommen, dazwischen gab es in Deutschland immer einen Zusammenhang. Der hat sich zwar verringert, bleibt aber zu bedeutend, zeigt die neue Pisa-Studie (…)

Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,733188,00.html

Elternbeirat der Mornewegschule unterstützt Unterschriftenliste

25. Januar 2011

Vielen Dank für die Unterstützung an den Elternbeirat der Mornewegschule. Wir werden jede Unterschrift brauchen um unserem Anliegen mehr Gehör zu verschaffen.
http://www.elternbeirat-mws.de/2011/01/21/oeffnungszeiten-werden-gekuerzt

Antworten auf unseren “Offenen Brief” vom 24.11.2011

25. Januar 2011

Im Rahmen unserer Initiative bzgl. der Kürzung der Öffnungszeiten haben wir auch Darmstadts Politikern per eMail unseren „Offenen Brief vom 24.11.2011 zukommen lassen.
Wir haben daraufhin verschiedene Antworten erhalten von Unterstützung bis hin zu den allgemeinen Aussagen „…es muss gespart werden!“.
Wir haben uns entschieden nicht die gesamte eMail-Kommunikation hier transparent zu machen (wir sind nicht Wikileaks) sondern möchten zu ein paar der immer wieder genannten Argumente Stellung nehmen:

- Enge Personaldecke der Stadtbibliothek Darmstadt
- Keine Personalaufstockung aufgrund der Haushaltssituation
- Kürzung der Öffnungszeiten nicht so drastisch, da jetzt die Stadtbibliothek in den Ferien nicht mehr 6 Wochen geschlossen hat.

Die offiziellen Gründe für die drastische Verkürzung der Öffnungszeiten waren uns bereits bekannt.
Natürlich wollen wir nicht, dass die Mitarbeiter der Bibliotheken über die Belastungsgrenze hinweg eingesetzt werden müssen. Aber ein Einstellungsstopp führt nicht zur Entlastung des Personals. Wenn eine Personalaufstockung nicht möglich ist, müssen Alternativen betrachtet werden.

Wir wollen Sie darauf hinweisen, dass die Büchereien vielen Menschen am Herzen liegen. Die angespannte finanzielle Situation der Wissenschaftsstadt Darmstadt darf nicht dazu führen, dass an Bildung und Leseförderung gespart wird. Die schlechten Bildungschancen mancher Kinder, der schlechten Zugang zu hochwertiger, werbefreier Information wird von allen Parteien lautstark moniert.

Vor diesem Hintergrund müsste man doch die Büchereien attraktiver machen, die Öffnungszeiten erweitern, Medien aktuell halten und öffentlich Prioritäten setzen.

Wir haben Verständnis dafür, dass es im Moment nicht leicht ist solche finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Was jedoch auffällt ist, dass in den Antwortschreiben auf unseren Vorschlag, in Dialog zu treten, nicht eingegangen wird – wer sucht mit uns Bürgern das Gespräch?
Ehrenamt, Kooperationen mit Schulen und Universität, Praktikumsplätze, etc. Alternativen über die man diskutieren sollte.

Sie liebe Volksvertreter, die von uns weiterhin gewählt werden wollen, werden sicherlich verstehen, dass bei einer derart drastischen Kürzung der Öffnungszeiten das Wort “Optimierung” schon sehr ironisch anmutet. Auch die sehr gute Idee, die Büchereien in den Ferien zu öffnen, kann das nicht aufwiegen. Denn wenn die Bücherei nur noch an einem Vor- und einem Nachmittag geöffnet bleibt (ich kann Ihnen nur empfehlen, an diesem Nachmittag einmal hinzugehen und sich in einer langen Schlange anzustellen) werden viele Menschen dieses Angebot nicht mehr nutzen können. Irgendwann werden dann die Öffnungszeiten weiter “optimiert” werden und jemand wird den Bürgern vorrechnen, dass es sich wegen sieben Stunden in der Woche doch nicht lohnt, die Unkosten für eine Bücherei zu bezahlen. Dann werden Sie die Stadtteilbibliotheken schließen – und wir sind wieder genau da, wo wir am Anfang dieser Bürgerinitiative waren.

Vor diesem Hintergrund werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Büchereiöffnungszeiten wieder erweitert werden

“Trotz Pisakritik an Leseschwäche – Büchereien weitgehend geschlossen” – Radiosendung HR4 vom 20.01.2011

25. Januar 2011

Die Pisastudie kritisiert mit schöner Regelmäßigkeit die Leseschwäche deutscher Schüler. Leseförderung heißt deshalb das Schlagwort. Doch was in einigen hessischen Kommunen passiert, läuft dem völlig zuwider. Büchereien werden geschlossen oder haben nur noch ganz eingeschränkte Öffnungszeiten.

Im Folgenden der Radiomitschnitt des Senders HR4 vom 20.01.2011, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden ist.

Radio Mitschnitt HR4 – “Trotz Pisakritik an Leseschwäche – Büchereien weitgehend geschlossen” (HR4r):
Autorin und Sprecherin: Karin Abenhausen
Datum der Aufnahme: 20.01.2010
Beitrag: Trotz Pisakritik an Leseschwäche – Büchereien weitgehend geschlossen (Mittagssendung von hr4 Rhein-Main, dem Regionalmagazin des Hessischen Rundfunks)
Alternativ wenn kein Flash Player installiert: Download hier

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(Zur Zeit wird bei dem Internet Explorer 8 der Audio Player trotz installiertem Flash Player nicht dargestellt. Bitte verwenden Sie die Downloadfunktion)

Podiumsdiskussion mit Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung am 26.01.2011 in Arheilgen

24. Januar 2011

Hallo liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für das Gute und Wahre,
(um einmal eine Büchersendung in der ARD zu zitieren)
wir möchten auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Am 26.1.2011 ab 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr) findet eine Podiumsdiskussion im Bürgerzentrum “Zum Goldnen Löwen” statt. Folgende Kandidaten für die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung (Wahl am 27. März) nehmen daran teil:

Die Moderation übernimmt Christoph Schäfer aus Mainz. Die von der IGAB vorbereiteten Fragen und weitere Informationen über diese Veranstaltung finden Sie unter http://www.igabweb.de/.

Am Ende der Podiumsdiskussion können auch weitere Fragen gestellt werden, z.B. nach der Zukunft der Stadtteilbibliotheken und die aktuelle Diskussion um die Verkürzung der Öffnungszeiten. Wir möchten doch wissen, was uns Wählern versprochen wird…

Darmstädter Echo: „Das fördert nicht den Lesespaß“

24. Januar 2011

Dieser Artikel erschien am Freitag, den 21.Januar 2011 im Darmstädter Echo und fasst die Situation für die Zweigstellen in Eberstadt und Kranichstein gut zusammen: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/-bdquo-Das-foerdert-nicht-den-Lesespass-ldquo-;art1231,1529712.
Was in der einseitigen Antwort von Seiten der Politik immer wieder zu erkennen ist, ist der fehlende Mut alternative Lösungsansätze zu versuchen. Bildung ist ein zu hohes Gut. Wir sollten bürgernahe Öffnungszeiten ermöglichen können für alle die es brauchen und wünschen, es sind “unsere” Büchereien.

Unterschriftenliste gegen die Kürzung der Öffnungzeiten der Stadtteilbibliotheken Darmstadts

20. Januar 2011

Mit dem Beginn des Jahres 2011 wurden die Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken Darmstadts wie folgt gekürzt:
In Arheilgen, Bessungen und Eberstadt haben die Bibliotheken an jeweils einem Vor- und einem Nachmittag geöffnet: vormittags 3 Stunden und nachmittags 4 Stunden. Die Stadtteilbibliothek Kranichstein hat zwei Nachmittage á 4 Stunden geöffnet. Das entspricht im Mittel einer Reduzierung der vorherigen Öffnungszeiten der Stadtteilbibliotheken um die Hälfte!

Mit meiner Unterschrift setze ich mich dafür ein, dass die Stadt Darmstadt diese drastische Reduzierung der Öffnungszeiten rückgängig macht und die Öffnung aller Stadtteilbibliotheken an 3 Nachmittagen und einem Vormittag wieder einführt, damit allen Darmstädter Bürgern wieder eine sinnvolle Nutzung der Stadtteilbibliotheken möglich ist.

Anbei die Unterschriftenliste zum Download als PDF Datei Download hier).

Die Unterschriftenliste sollen vor der nächsten 42. Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft am 02.02.2011 gesammelt werden. Wir bitten um größtmögliche Unterstützung, damit wir die Verärgerung der Bürgerinnen und Bürger über diese kurzsichtige Maßnahme aufzeigen können.

Nächsten Treffen der Bürgerinitiative “Büchereien bleiben” am 18.01.2011 im Cubana

16. Januar 2011

Die Bürgerinitiative “Büchereien bleiben” trifft sich am

Dienstag, den 18.11.2011, um 20 Uhr im Cubana (Donnersbergring 20, Darmstadt, Stadtkarte hier).

Wir freuen uns auf alle Interessierten, die so wie wir nicht einverstanden sind über die aktuelle Entwicklung der Stadtteilbibliotheken (Stichwort Öffnungszeiten).